Spondylose
Was ist eigentlich Spondylose?
Bei der
Spondylose handelt es sich um eine Erkrankung der Wirbelsäule.
Es treten
zwei Spondylose-Ausprägungen auf, nämlich die Erkrankung des jugendlichen Hundes
und die altersbedingte Spondylose:
Die
'Spondylosis deformans', eine altersbedingte, degenerative Erkrankung der
Wirbelsäule, die bei Mensch und Tier etwa ab der Lebensmitte entstehen kann.
Dieser degenerative Prozess wird möglicherweise durch die Einwirkung von Zug-
und Druckkräften auf die Wirbelsäule ausgelöst. Mikrotraumen bewirken
Verknöcherungen.
Die
'Spondylitis deformans', eine rheumatische Erkrankung mit einem
entzündlichen Prozess im Bereich der Bindegewebe der Wirbelsäule, die auch in
der Jugend auftreten kann. Sie ist gefährlicher als Spondylosis und auffällig
häufig beim Boxer zu beobachten. Bei der Spondylitis konnten signifikant
Rheumafaktoren bei Blutuntersuchungen nachgewiesen werden. Befunde der
Spondylose werden in 5 Grade eingeteilt (0. – IV. Grad). Bei der Spondylose ist
der Bandapparat entlang der Wirbel betroffen.
Man kann sagen, dass im Laufe des Lebens Knochen permanent "umgebaut" werden, was sich auf die Entwicklung der Spondylose nachteilig auswirkt. So können sich Knochenzacken der Wirbel ("Papageienschnäbel", I. + II. Grad) zu isolierten Brücken (III. Grad), diese zu geschlossenen Knochenplatten (Bambuswirbelsäule, IV. Grad) verbinden. Zwischen den Wirbeln treten viele Nervenfasern heraus.
Die großen Schmerzen werden durch eine extreme Reizung solcher Nervenfasern hervorgerufen. Während eine Spondylose im Übergang von Brustwirbeln zu Lendenwirbeln den Hund stark behindert, ist dessen Beeinträchtigung bei Spondylose zwischen Lendenwirbeln und Kreuzbein nicht so stark.
Symptome:
Versteifungen und Schmerzen im Rücken, die zu Schwierigkeiten beim Hinsetzen, Hinlegen und Aufstehen, beim Treppensteigen bzw. -runterlaufen, beim Springen und Toben, beim Kotabsatz und bei Rüden beim 'Beinheben' führen.
- Schmerzen
im Rücken auch ohne einen "Auslöser" wie oben beschrieben
- Lahmheiten,
Veränderung des Ganges, Humpeln
- Schwache
Hinterbeine, Zittern in den Hinterbeinen
- Instabilität im
Stehen, Umfallen des Tieres
- Falsche Stellung
einer oder beider Hinterpfoten
- Heben der
Hinterpfote im Stehen und / oder beim Laufen
- Inkontinenz,
Atrophie der Muskel
- Aggressionen und /
oder Depressionen
Therapie:
Analgetika und nicht-steroidale Antiphlogistika (nicht auf Dauer!),
Aspirin in analgetischen Dosierungen
! Nur in bestimmten Fällen und
unbedingt auf die vom Tierarzt angegebene Dosierung achten !
! Nie Aspirin ohne
tierärztliche Verschreibung geben !
Entzündungshemmende Wirkstoffe, Cortisonpräparate (Nicht auf Dauer!)
Homöopathie
(Hat sich bei der
Spondylose sehr gut bewährt, nur von einem in der Homöopathie bewanderten
Tierarzt behandeln lassen!)
Goldimplantation, www.goldimplantation.de
Tipp:
*
Steirocall (erhältlich in der Apotheke)
-
Spezifikum bei Arthrosen,
Bandscheibenschäden, degenerativen Gelenks- und Knochenveränderungen
* Chirurgische Maßnahmen
Mit freundlicher Genehmigung von www.unser-bunter-hund.de
Mehr Medizinisches gibt es im Original unter http://www.unser-bunter-hund.de/medizin/medizin_site.htm